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Tronxy X5SA Pro Testbericht

Der Tronxy X5SA Pro ist ein preiswerter 3D-Drucker, der als gutes Gleichgewicht für mittelgroße bis professionelle Hersteller vermarktet wird. Aber ist er wirklich leistungsfähig? Lesen Sie unseren Testbericht über den Tronxy X5SA Pro, um mehr über die technischen Daten, die Druckgeschwindigkeit, die Leistung und die Druckqualität des günstigen 3D-Druckers zu erfahren.

TRONXY X5SA Pro Testbericht

Nach meiner mäßigen Erfahrung mit dem Tronxy X5S vor einer Weile habe ich vorerst aufgehört, Tronxy 3D-Drucker zu testen. Vor kurzem beschloss ich jedoch, den X5SA Pro von Tronxy zu testen.

 

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Von den technischen Daten her sieht der Drucker sehr vielversprechend aus. So sind neben der CoreXY-Konstruktion auch gängige Funktionen wie ein Stepper-Treiber, ein Touchscreen und ein vernünftiges Mainboard in den Drucker eingebaut.

In diesem Tronxy X5SA Pro Testbericht werde ich über meine Erfahrungen mit dem 3D-Drucker berichten.

Fangen wir also an.

Tronxy X5SA Pro Technische Daten

Allgemeine Angaben

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Technik FDM
Hersteller Tronxy
Modell X5SA Pro
Montage Teilweise montiert
Rahmen Aluminium und Metallblech

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3D-Druck Eigenschaften

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Druckgröße 330 x 330 x 400 mm
Druckgeschwindigkeit 20-150 mm/s (recommended: 60 mm/s)
Druckdicke 0,1-0,4 mm
Positioniergenauigkeit 0,0125 mm (X/Y), 0,02 mm (Z)
Größe der Düse 0,4 mm
Werkstoffe PLA, ABS, PETG, PC, HIPS, PVC, exotische Materialien
Max. Düsentemperatur 260 ℃
Max. Temperatur Bett
Anschlussmöglichkeiten USB, SD-Karte

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Software-Anforderungen

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Software zum Schneiden Tronxy-Aufschnittmaschine (empfohlen, nicht erforderlich)
Dateiformat STL, OBJ, DAE, AMF, G-code
Betriebssoftware Repetier-Host / Cura
Betriebssystem Windows / MacOS / Linux

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Strom

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Leistungsaufnahme 110V / 220V AC, 50 / 60Hz
Leistung 24V / 360W

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Physikalische Abmessungen und Gewicht

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Größe der Maschine 580 x 645 x 660 mm
Größe der Maschine 580 x 645 x 660 mm
Maschine Gewicht 14,5 kg
Paket Gewicht 16,5 kg

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Tronxy X5SA Merkmale Highlights

    • Druckfläche: 330 x 330 x 400 mm (Vergleich, Creality3D CR-10 V2 : 300 x 300 x 400 mm)
    • 1,75mm Filament für 0,4mm Düse
    • Muss komplett montiert werden (= nicht vormontiert!)
    • Extras:
      • 32bit ARM-Mainboard (für schnelleren Druck)
      • 24V-Netzteil oder -Schaltung
      • Touchscreen, Stepper-Treiber, ausgeklügeltes Kabelmanagement (?)

Wir haben den TRONXY X5S, die Vorgängerversion des X5SA Pro, in unserem Labor. Der Drucker hat es jedoch nicht einmal in einen Testbericht geschafft. Wir hielten die Qualität des Geräts für zu gering für das, was wir auf dem Markt haben.

Was hat der TRONXY X5SA Pro also zu bieten?

CoreXY vs. “Prusa i3”-Struktur

Fast alle in China hergestellten 3D-Drucker sind vom Prusa i3 aus dem RepRap-Projekt inspiriert.

Die vom Prusa i3 inspirierten Drucker haben gemeinsam, dass sich ihr Druckkopf nur auf der X-Achse (“links-rechts”) und der Z-Achse (“auf und ab”) bewegt. Das Heizbett hingegen bewegt sich während des 3D-Drucks nur auf der Y-Achse vorwärts oder rückwärts.

Und genau hier liegt das Problem: Das Heizbett bewegt sich mit jeder Druckschicht stark – die Z-Achse bewegt sich für jede zweidimensionale Druckschicht um 0,X mm höher. Diese Masse des Druckbetts muss in Hunderten von Schichten beschleunigt und abgebremst werden, was sich negativ auf die Druckgeschwindigkeit und/oder die Druckqualität auswirkt.

Im Vergleich dazu: Bei der Prusa i3-Konstruktion wird das Heizbett ständig stark bewegt.

Der CoreXY löst dieses Problem mit einem völlig anderen Aufbau.

Hier bewegt sich der Druckkopf auf der belegten X- und Y-Achse und das Heizbett wird nach Fertigstellung einer Schicht um die zuvor geschnittene Schichthöhe nach unten bewegt. Nur der wesentlich leichtere Druckkopf muss bewegt werden.

Das Heizbett wird nur von oben nach unten bewegt.

Warum drucken wir angesichts all der Probleme mit den Prusa i3-Modellen immer noch mit ihnen?

Hierfür gibt es verschiedene Gründe:

  1. Die Struktur ist komplexer. Bei den meisten 3D-Druckern aus China, die der Prusa i3-Struktur folgen, müssen Sie nur die Basis und die Struktur verschrauben. Das ist alles.
  2. CoreXY 3D-Drucker nehmen etwas mehr Platz in Anspruch (z.B. Tronxy X5SA: 580 x 645 x 660 mm)
  3. Das Zusammenspiel der Achsen ist ein wenig schwieriger. Es gibt keine direkte, lineare Beziehung (kartesisch).
  4. Auch die großen Abstände der Zahnriemen können das Druckbild beeinträchtigen.
  5. Der Bowden-Extruder, der sich etabliert hat und das Druckbild der i3-Modelle, ist wirklich gut geworden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der kleine Hype um den CoreXY ein wenig verblasst ist.

Kommen wir zurück zu unserem Test des Tronxy X5SA Pro 3D-Druckers.

CoreXY 3D-Drucker sind in Bezug auf die Mechanik (und den Aufbau) etwas komplexer.

Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt natürlich auch andere Typen, wie z. B. die H-Bot-Konstruktion (sehr ähnlich dem CoreXY) oder Delta-Drucker.

Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass es die beste Bauweise einfach nicht gibt. Jede Bauart hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

TRONXY X5SA Pro Überblick

Der Tronxy X5SA hat einen Bauraum von 330 x 330 x 400 mm, was leicht überdurchschnittlich ist. Der beliebte Creality3D CR-10 V2 und der Artillery Sidewinder X1 haben beide ein Bauvolumen von 300 x 300 x 400 mm. Die Druckfläche des beliebten Creality3D Ender-3 beträgt dagegen nur 220 x 220 x 250 mm.

Das große Bauvolumen des X5SA ist weder ein Vorteil noch ein Nachteil. Stattdessen sollte die Größe der Modelle, die Sie regelmäßig drucken werden, Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob das große Bauvolumen von Vorteil ist.

Abnehmbares “Druckbett”. Leider ist es nicht magnetisch.

Laut der Grafik im Handbuch des Tronxy X5SA sollte das Druckbett abnehmbar sein. Ich gehe davon aus, dass eine Folie, wie so oft, mit entsprechenden Klammern befestigt wurde (siehe unten).

Der Drucker wird mit dem erwarteten Zubehör zur Montage geliefert.

TRONXY X5SA Pro: Accessories are average.

Leider ist, wie so oft, nicht genügend Filament vorhanden (siehe Screenshot). Wenn Sie diesen Drucker bestellen, sollten Sie daher auch einige Filamentspulen kaufen (siehe das beste PLA-Filament, das wir empfehlen).

Andere Funktionen wie z. B. der automatische Füllstandssensor, der Filamentsensor und die Stromausfallfunktion hängen weitgehend von der Integration der Firmware ab.

Filament sensor: now also standard.

TRONXY X5SA Pro CoreXY: Autolevel-Sensor – wird er gut sein?

Das Kabelmanagement sieht von außen besser aus als bei einigen anderen. Flachbandkabel, Kettenglieder (siehe hier für den Ender-3) – bei 24V – das kann funktionieren.

Das 32-Bit-Mainboard ist schnell genug für einen anständigen GCODE-Durchsatz und damit hohe Druckgeschwindigkeiten.

TRONXY X5SA Pro: More features

Der A3,5-Zoll-Touchscreen ist jetzt ebenfalls Standard.

Tronxy X5SA Pro Aufrüstungen

Der Tronxy X5SA Pro bietet eine Vielzahl von Aufrüstungsmöglichkeiten, um seine Fähigkeiten und Leistung zu verbessern. Hier sind einige beliebte Optionen:

  • Dual-Extruder-Kit: Mit diesem Upgrade können Sie mit zwei verschiedenen Farben oder Materialien gleichzeitig drucken und so Ihre Design- und Druckmöglichkeiten erweitern. Tronxy bietet zu diesem Zweck ein spezielles Upgrade-Kit der Serie “2E” an.
  • Direkt angetriebener Extruder: Dieses Upgrade ersetzt den herkömmlichen Bowden-Extruder durch ein Direktantriebssystem, das die Filamentsteuerung verbessert und den Rückzugsweg verkürzt, was zu potenziell schärferen Drucken und besserer Leistung mit flexiblen Filamenten führt.
  • Klipper-Firmware: Klipper ist eine Open-Source-Firmware, die für ihre hohe Leistung und reibungslose Bewegungssteuerung bekannt ist. Tronxy bietet spezielle Klipper-Firmware-Upgrade-Kits für den X5SA Pro an, die die Druckqualität und -geschwindigkeit verbessern können.
  • Laser-Modul: Mit diesem Zusatzmodul können Sie Designs oder Markierungen auf verschiedene Materialien gravieren und so die Funktionen Ihres X5SA Pro über den 3D-Druck hinaus erweitern.
  • Andere Upgrades: Zu den weiteren Optionen gehören Kugelumlaufspindeln für eine reibungslosere Bewegung der Z-Achse, verbesserte Hotend- und Düsenoptionen für spezielle Druckanforderungen und eine größere Druckfläche für größere Drucke.

Wichtiger Hinweis: Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Upgrades, dass Ihr spezielles X5SA Pro-Modell und die Firmware-Version kompatibel sind. Konsultieren Sie die offizielle Tronxy-Website oder wenden Sie sich an den Tronxy-Support, um Anleitungen und Empfehlungen zu erhalten.

Tronxy X5SA Pro Firmware

Auf dem Tronxy X5SA Pro ist eine eigene Firmware vorinstalliert. Der Hersteller bietet jedoch auch alternative Firmware-Optionen an:

  • Offizielle Tronxy-Firmware: Sie können die neueste offizielle Firmware von der Tronxy-Website herunterladen. Achten Sie darauf, dass Sie die Version auswählen, die mit Ihrem spezifischen X5SA Pro-Modell und Ihrer Druckergröße (400 mm oder 500 mm) kompatibel ist. Eine Aktualisierung der Firmware kann möglicherweise Fehler beheben, neue Funktionen einführen oder die Leistung optimieren, aber es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen des Herstellers genau befolgen, um Probleme zu vermeiden.
  • Klipper-Firmware: lipper ist eine beliebte alternative Firmware, die für ihre erweiterten Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten bekannt ist. Tronxy bietet spezielle Klipper-Firmware-Upgrade-Kits an, die zusätzliche Hardware erfordern und einen aufwändigeren Installationsprozess mit sich bringen. Klipper bietet zwar potenziell mehr Kontrolle und Leistungssteigerung, erfordert aber eine steilere Lernkurve und ist möglicherweise nicht für jeden geeignet.

Denken Sie daran, dass ein Firmware-Upgrade riskant sein und Ihren Drucker zerstören kann, wenn es nicht korrekt durchgeführt wird. Sichern Sie immer Ihre bestehende Firmware, bevor Sie Änderungen vornehmen, und gehen Sie mit Vorsicht vor. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie erfahrene Benutzer um Hilfe bitten.

Fazit

Der Tronxy X5SA ist nicht revolutionär, aber er macht seine Sache wirklich gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte meine Zweifel am Tronxy X5SA Pro, aber die Neugierde siegte – ich bestellte ihn bei 3DPrintersBay.

About author

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Charles Tellier has more than 10 years of experience in 3D printing. Specialized in graphic design, he discovered the potential of 3D technology at Materialize, one of the leaders of this industry. His interest in creation led him to start 3DTechValley.

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