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Anycubic Wash & Cure Plus

Die Nachbearbeitung von 3D-Drucken aus Harz kann sowohl für Amateure als auch für Profis schwierig sein. Um Ihre Arbeit zu erleichtern, können Sie ein Aushärtungsgerät verwenden. In diesem Testbericht zu Anycubic Wash and Cure Plus erfahren Sie, was Sie von diesem Nachbearbeitungsgerät erwarten können.

Endlich ist das erste wirklich große Wasch- und Aushärtungsgerät für Harz-3D-Drucke erhältlich. Die Rede ist von dem Anycubic Wash & Cure Plus.

Anycubic Wash & Cure Plus

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Anycubic Wash & Cure Plus Bewertung

Anycubic hat noch nie etwas an unser Testlabor geschickt. Wir wollten aber etwas für unsere Drucke mit dem ELEGOO Saturn testen. Also haben wir das Anycubic Wash & Cure Plus bekommen.

Wie der Name schon sagt, und auch im Prinzip, ist dies nur eine größere Version des Anycubic Wash & Cure 2.0. Das Gerät bietet genügend Platz für Harzdrucke, die mindestens die Hälfte des Platzes von großen Harz-3D-Druckern wie Anycubic Mono X, ELEGOO Saturn, Qidi i-Box Mono usw. benötigen.

Im Vergleich dazu ist der Creality UW-01 nur ein mittelgroßer Zwischending…

Im Vergleich zu V2.0 wurden beim Anycubic Wash & Cure Plus einige Details verbessert. Außerdem ist die Lichthärtestation viel einfacher und sinnvoller zu bedienen als das Creality UW-01.

Hier sind die Highlights der Lichthärtestation:

  1. Klares, schnörkelloses und benutzerfreundliches Design. Dieses Gerät hat eine Taste, zwei LEDs, eine vierstellige Zeitanzeige und einen großen Drehknopf mit
    Knopf.

2. Klares, schnörkelloses und benutzerfreundliches Design. Dieses Gerät hat eine Taste, zwei LEDs, eine vierstellige Zeitanzeige und einen großen Drehknopf mit
Knopf.

Als Zubehör sind eine gute Bedienungsanleitung, Reflektorfolie und Noppendrehscheibe sowie ein Steckernetzteil erhältlich.

3. Im Tank befinden sich der Waschkorb für die Reinigung, eine zusätzliche Ablage für hohe Gegenstände und ein Deckel (nicht auf dem Bild).

4. Der Tank ist riesig und kann mehr als 8,5 Liter Waschflüssigkeit aufnehmen! Im Minimum müssen Sie 2 Liter Waschflüssigkeit einfüllen.

Die Bauplattform passt kopfüber von 4,5 Litern hinein.

Leider ist der Deckel nicht so hochwertig wie der des V2.0. Dennoch ist er ein wenig besser als der des UW-01.

5. Für Objekte bis zu einer Höhe von 14 cm benötigen Sie mindestens 4,5 Liter des Waschmittels. Für Drucke bis zu einer Höhe von 23 cm benötigen Sie ca. 9,0 Liter des Waschmittels. Leider passt die große Build/Flex-Platte nicht auf den Drehteller. Daher müssen die Objekte vor dem Nachhärten von ihr abgenommen werden.

6. Der Anycubic Wash & Cure Plus verfügt über 20 UV-LEDs mit einer Wellenlänge von 405 nm. Die LEDs beleuchten die gedruckten Objekte, die nachgehärtet werden sollen. Die oberen vier können um 45 Grad nach vorne geklappt werden, wenn die Objekte nicht zu hoch sind. Die Reflektorfolie unter dem Drehteller leuchtet ebenfalls indirekt von unten.


Schauen wir uns nun die raffinierten Details und die Verbesserungen dieses Geräts im Vergleich zum kleineren Vorgänger, dem Anycubic Wash & Cure 2.0, an.

Anycubic Wash & Cure Plus vs. Anycubic Wash & Cure 2.0.

Zunächst einmal hat der Plus an den vier Ecken der Aluminiumgrundplatte Führungsnasen. Die Laschen sind an der Vorder- und Rückseite unterschiedlich geformt. Das macht es einfach, die Haube leicht, präzise und richtig herum einzusetzen.

Über dem Abdeckungssensor auf der Rückseite des UV-LED-Turms ist eine Nase angebracht, damit der Sensor nicht versehentlich beschädigt werden kann.

Die LEDs, die anzeigen, welcher Modus (Waschen oder Nachhärten) aktiv ist, sind nun auch von oben gut sichtbar.

Praktisch ist, dass die Waschfunktion nach dem Einschalten aktiviert wird. So ist ein versehentliches Aushärten des Inhalts des Waschtanks kaum möglich. Mit der linken Taste wird auf Aushärten und wieder zurück geschaltet.

Mit dem großen Drehknopf auf der rechten Seite wird dann die gewünschte Dauer (bis zu 60 Minuten) eingestellt. Allerdings ist dies im Waschbetrieb nur in 2-Minuten-Schritten möglich, da das Rührwerk jeweils 20 Sekunden zum Beschleunigen und Abbremsen benötigt. Aus diesem Grund wird die Drehrichtung nur alle 2 Minuten gewechselt. Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, wird der Prozess unterbrochen und beginnt von neuem.

Die Zeit für die Nachhärtung kann auf die Minute genau eingestellt werden. Die maximal einstellbare Nachhärtezeit beträgt in beiden Modi 60 Minuten und ist damit ausreichend. Nach Beendigung des Nachhärtungsprozesses gibt das Gerät einige Male einen lauten Piepton ab.

Beim Waschen brauchen Sie die gelbe UV-Schutzhaube nicht aufzusetzen. Die Aushärtung beginnt jedoch nicht ohne sie und wird unterbrochen, wenn man sie abnimmt.

Das Netzteil ist leider ein sperriges Steckernetzteil mit einer ungewöhnlichen Spannung von 33 V und einer Leistung von 48 W. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein mechanischer Ein- und Ausschalter.

Natürlich können Sie mit dieser Station auch Drucke von kleineren Harzdruckern nachbehandeln. Allerdings gibt es dafür keine speziellen Halterungen oder Schalen. Stattdessen haben wir eine Flexplatte von etwa 13×8 cm^2, die problemlos in den Korb und auf den Drehteller passt. Wenn Sie also nur einen kleinen Drucker haben, lohnt sich dieses Monstrum nicht. Stattdessen würde ich den V2.0 empfehlen.

Schlussfolgerung

Dies ist ein sehr gut durchdachtes Gerät, das alles hat, was man in einer Kamerastation braucht. Das Gerät hat einen vernünftigen Preis.

Das Einzige, was mir nicht gefällt, ist das gleichzeitige Waschen und Härten, was im Hobby-Harzdruckerbereich für die entsprechende Nachbehandlung derzeit notwendig ist.

Es scheint, dass Anycubic die Erfahrungen mit den Vorgängermodellen und den Konkurrenzgeräten genutzt hat, um den Plus zu entwickeln. Das Unternehmen hat die Leistung, die Benutzerfreundlichkeit, die Sicherheit und den Komfort optimiert.

Ich empfehle die Anycubic Wash & Cure Plus Station unbedingt, wenn Sie einen großen Resin-Drucker besitzen und einen einfachen Nachhärtungsprozess wünschen.

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Charles Tellier has more than 10 years of experience in 3D printing. Specialized in graphic design, he discovered the potential of 3D technology at Materialize, one of the leaders of this industry. His interest in creation led him to start 3DTechValley.

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